Die Kampfkunst der Ninja

Das Ninjutsu entstand vor etwa 1400 Jahren im feudalen Japan. Es wurde aus der Notwendigkeit heraus entwickelt, in gefährlichen Situationen zu überleben. Bis heute wurde das Ninjutsu von Großmeister an Großmeister in ununterbrochener Linie weitergeleitet.

Hauptbestandteil des Ninjutsu ist das Budotaijutsu (die Kunst den Körper zu gebrauchen). Schlag-, Tritt-, Wurf-, Hebel- und Bewegungstechniken sind gleichermaßen enthalten. Des Weiteren erlernt der fortgeschrittene Schüler alle erdenklichen Waffensysteme. Neben der körperlichen Ausbildung findet eine geistige und seelische Weiterentwicklung statt. Training der Waffensysteme, Meditation und psychologische Schulung ergänzen diese Kampfkunst. Das Ninjutsu möchte als Lebenskunst verstanden werden. Das Allerwichtigste des Ninjutsu-Trainings ist eine positive Lebenseinstellung zu gewinnen.

Das Training setzt keine besonderen körperlichen Begabungen voraus, so ist es von jedermann zu erlernen, der neue Möglichkeiten erfahren möchte.

Es eignet sich besonders gut für die Selbstverteidigung, da es sehr realitätsnah vermittelt wird. Und gerade für Frauen eignet sich das Ninjutsu, da es nicht nur auf Kraft, sondern mehr auf Kreativität und Gewandtheit ankommt.

Dies und die Bereitschaft und Offenheit des Herzens, anderen zu helfen, deren Schwächen zu entdecken und zu besiegen, wird im Endeffekt die Befähigung darstellen, in einer Konfliktsituation nicht zu unterliegen.

Der ultimative Zweck wahrer Kriegskunst besteht darin,
Frieden und Freiheit zu bewahren.